Salzsäure wird hergestellt, indem Chlor und Wasserstoff zusammen gebracht werden.
Es liegt somit erst als Gas vor.
Dann wird das Salzsäure-Gas in Wasser gelöst.
Das Chlorid der Salzsäure ist das gleiche wie im Tafelsalz.
Im Tafelsalz ist das Chlorid an das Natrium gebunden, bei der Salzsäure ist das Chlorid an die Säure gebunden.
Die Säure liegt in einer sofort verfügbare Form vor, und kann somit sofort mit dem Natriumchlorit in Reaktion gehen. Im richtigen Mischungsverhältnis wird die Salzsäure trotz der hohen Aktivierungszeit zum großen Teil verbraucht.
Übrig bleiben nach der Reaktion Chlordioxid und das Chlorid der Salzsäure, welche sich erneut mit Natrium verbindet zu dem bekannten Tafelsalz.
Bei organischen Säuren wie Weinsäure oder Zitronensäure ist bei dem Aktivierungs-Mischungsverhältnis von einem Tropfen Natriumchlorit zu fünf Tropfen Säure und Verwendung einer 10%igen Lösung ein großer Überschuss an Säure vorhanden, welcher bei der Aktivierung nicht komplett verbraucht wird. Dies ist nötig, damit die Aktivierungsdauer nicht unpraktikabel lange dauert.
Der reaktionsbereite Anteil der Säure liegt nicht sofort fertig vor und muss immer erst neu gebildet werden.
Hier bleibt immer ein nicht unerheblicher Säurerest übrig. Auch gehen unter Umständen andere organische Anteile von Wein-und Zitronensäure mit dem bereits gebildeten Chlordioxid in Reaktion.
In allen Fällen kann eine überschüssige Säure durch Zugabe von Natron neutralisiert werden.