Password Reset
Nicht jedes Material ist für die Lagerung von Natriumchlorit geeignet. Von unserem Hersteller des Natriumchlorits werden für die Lagerung Behälter aus Edelstahl oder „Polyolefinen“ vorgeschrieben.
Polyolefine bezeichnen eine Kunststoffklasse zur der auch PE gehört.
PET gehört nicht zu dieser Klasse.
Viele Anbieter vertreiben ihr Produkt in PET-Flaschen. Das Problem ist nur, das PET, nach unserem Wissen, von keinem Hersteller als geeignetes Material zur Aufbewahrung von Natriumchlorit genannt wird.
PE (Polyethylen) ist ein chemisch vollkommen anderer Stoff als PET (Polyethylenterephthalat). Dies möchten wir für Sie veranschaulichen.
Die Abbildungen zeigen Ausschnitte aus den Polymerketten.
Die eckigen Klammern markieren dabei jeweils eine Wiederholungseinheit (Monomer). Eine lange Kette dieser Einheiten bildet dann das entsprechende Polymer.
Die roten Pfeile markieren Kohlenstoffatome, die aufgrund der Nähe zu Sauerstoff niedrige Elektronendichte aufweisen. Diese Stellen sind empfindlich für Reaktionen mit Natriumchlorit, wodurch ein Bruch der Polymerketten möglich ist.
Sollte dieser Vorgang wiederholt stattfinden, ist eine langsame Fragmentierung des Flaschenmaterials möglich. Je kleiner die Bruchstücke sind, um so besser können sie in der Natriumchloritlösung aufgenommen werden.
Wir gehen davon aus, dass:
Je älter die Lösung ist, um so mehr Bruchstücke gibt es.
Je älter die Lösung ist, um so kleiner werden diese Bruchstücke.
Je kleiner diese Bruchstücke sind, um so mehr davon löst sich im Natriumchlorit.
Anhand dieser Überlegungen können wir von der Verwendung von PET-Flaschen,
zur Aufbewahrung von Natriumchlorit, wirklich nur abraten.
Aus diesem Grund verwenden wir nur Flaschen aus PE (Polyethylen).
Die von uns verwendeten Tropfaufsätze bestehen aus PP (Polypropylen). PP zählt wie PE zur Stoffgruppe der Polyolefine und ist somit ebenfalls zur Lagerung von Natriumchloritlösung geeignet.
(C) 2010 alphaphase corporation